Der österreichische Textilfaserhersteller Lenzing hat kürzlich eine Umfrage in Auftrag gegeben, um zu analysieren, wie sehr Verbraucher beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit achten.

Unter dem Titel „Globale Verbraucherumfrage zur Wahrnehmung nachhaltiger Rohstoffe in Mode und Heimtextilien“ wurden im Rahmen der Studie insgesamt 9.000 Teilnehmer online gefragt, was ihr Vertrauen gewinnt.

Die Umfrage, die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Wakefield Research durchgeführt wurde, beobachtet Verbraucher im Alter von 18 bis 64 Jahren aus neun Ländern, darunter Indien, Indonesien, China, Japan, Korea, die Türkei, Deutschland, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten.

Lenzing ist bekannt für die Herstellung umweltfreundlicher Fasern wie hochwertiger Viskose EcoVero , superweichem MicroModal , Tencel Lyocell, Modal und mehr.

Laut Lenzing werden jährlich weltweit 6,7 Millionen Tonnen künstlich hergestellte Cellulosefasern produziert. Das entspricht 6,2 Prozent der weltweiten Faserproduktion.

Viele Modemarken auf der ganzen Welt entscheiden sich für Lenzing-Fasern, um erschwingliche und nachhaltige Kleidung herzustellen, beispielsweise Strickwaren, Sportbekleidung, Hüte, Anzüge, Blusen, Abendkleider, formelle Hemden, Mäntel, Pullover, Schlafanzüge und Unterwäsche.

Lenzing investiert stark in innovative und nachhaltige Herstellungsverfahren, um seine Faserproduktion zu einer der nachhaltigsten in der Textilindustrie zu machen.

Die Studie unterstreicht, dass Transparenz für Verbraucher ein wichtiger Faktor ist, der ihre Kaufentscheidung beeinflusst.

Verbraucher halten Marken für vertrauenswürdig, wenn diese hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe (83 %), der Herkunft ihrer Rohstoffe (82 %), ihrer Produktionsprozesse (82 %) und ihrer nachhaltigen Praktiken (81 %) transparent sind.


„Aufgrund der Umfrage haben wir ein umfassenderes Verständnis der Verbraucherwahrnehmung weltweit gewonnen. Die Bewertung der Materialart als wichtigster Faktor beim Einkauf spiegelt auch unsere Überzeugung wider, dass Verbraucher nachhaltige Produkte schätzen und aktiv danach Ausschau halten. [...] Auf lange Sicht hoffen wir, Marken dabei zu helfen, neue Höhen zu erreichen, Nachhaltigkeit voranzutreiben und unseren Planeten zu schützen.“

- Florian Heubrandner, VP Global Business Management Textiles bei der Lenzing Gruppe


Die verwendeten Rohstoffe der Textilprodukte und die Umweltauswirkungen der Marke sind den Befragten bei der Kaufentscheidung gleichermaßen wichtig.

86 % der befragten Verbraucher sind der Meinung, dass der Kauf von Kleidung aus nachhaltigen Rohstoffen ein entscheidender Weg zu einem nachhaltigeren Lebensstil ist.

Viele von ihnen kaufen häufig Produkte von Marken, die sich zur Verwendung nachhaltiger Rohstoffe (80 %) oder recycelter Materialien (77 %) verpflichten.

Die Studie zeigt, dass bewusste Verbraucher im Durchschnitt bereit sind, 40 % mehr für Kleidung oder Heimtextilien zu zahlen, deren Beschreibung Nachhaltigkeit widerspiegelt.

Die große Mehrheit der Befragten strebt aktiv einen nachhaltigen Lebensstil an und stellt eine bewusste Garderobe zusammen.

Sie informieren sich über Nachhaltigkeit, lernen Rohstoffe kennen, erforschen den Herstellungsprozess von Produkten und lesen vor dem Kauf oft die Etiketten.

Über 80 % der Verbraucher sind „äußerst interessiert“ oder „sehr interessiert“ an nachhaltiger Mode.

Sie definieren nachhaltige Kleidung als Textilprodukte, die aus nachhaltigen, natürlichen oder organischen Rohstoffen unter Verwendung humaner, ökologisch verantwortungsvoller Produktionsverfahren hergestellt werden.

Der bewusste Konsum nimmt zu. Modekunden verlangen mehr Transparenz, Verantwortlichkeit und Nachhaltigkeit. Marken und Einzelhändler müssen ihr Bestes tun, um ihren CO2-, Energie- und Wasserverbrauch zu senken.

Andernfalls laufen sie Gefahr, das Vertrauen von Verbrauchern, Mitarbeitern und Partnern zu verlieren, insbesondere auf dem Markt nach COVID-19 .



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About the Author: Alex Assoune


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Fast-Fashion-Konzerne produzieren in den ärmsten Ländern im Übermaß billige Kleidung.
Bekleidungsfabriken mit Sweatshop-ähnlichen Bedingungen, die die Arbeiter unterbezahlt.
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Schlechte Akteure fördern durch unbewusstes Verhalten den übermäßigen Konsum von Kleidung.
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