Das Bündnis für nachhaltige Textilien wurde im Oktober 2014 gegründet und ist eine Multi-Stakeholder-Partnerschaft mit rund 120 Mitgliedern aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Standardorganisationen.

Das Bündnis für nachhaltige Textilien hat sich zum Ziel gesetzt, soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der textilen Lieferkette zu erreichen.

Im verpflichtenden Überprüfungsprozess verfolgen die Mitglieder entschlossene und freiwillige Einzelziele zur Verbesserung der Situation in ihren Lieferketten.

Der Erfolg bei der Umsetzung der Aktionspläne wird evaluiert und kommuniziert. Dadurch soll deutlich gemacht werden, wie die Mitglieder ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht und Verantwortung nachkommen.

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Warum wurde das Bündnis für nachhaltige Textilien gegründet?

Heutzutage ist es von entscheidender Bedeutung, Maßnahmen zu ergreifen, um die sozialen und ökologischen Bedingungen in der globalen Textilproduktion zu verbessern.

Das Bündnis für nachhaltige Textilien ist eine großartige Initiative des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller.

Es wurde unmittelbar nach den katastrophalen Ereignissen in den Textilfabriken in Bangladesch und Pakistan gegründet.



Wer sind die Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien?

Die Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien sind vielfältig.

Mitglieder der Bekleidungs- und Textilindustrie (Unternehmen und Verbände) beteiligen sich aktiv.

Auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sind Mitglieder im Bündnis für nachhaltige Textilien.

Natürlich ist auch die deutsche Bundesregierung neben den Gewerkschaften und Standardisierungsorganisationen ein prominentes Mitglied der Allianz.

Einige namhafte Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien sind:

  • Adidas
  • C&A
  • Esprit
  • HM
  • Hessnatur
  • Otto
  • Primark
  • Puma
  • s.Oliver
  • Takko
  • Tchibo
  • Trigema
  • Vaude


Woran arbeitet das Bündnis für nachhaltige Textilien?

Das Bündnis für nachhaltige Textilien hat eine Vision und eine sehr wichtige Mission für die Zukunft der Bekleidungs- und Textilindustrie.

Das Unternehmen arbeitet intensiv an der Verbesserung der Bedingungen in allen Teilen der Lieferkette.

Ziel ist die Verbesserung der Prozesse von der Produktion bis zum Ende des Lebenszyklus sowie der Abfallbewirtschaftung.

Jedes Mitglied des Bündnisses für nachhaltige Textilien ist aufgefordert, sich aktiv einzubringen.

Jedes Mitglied trägt auch seine individuelle Verantwortung.

Darüber hinaus wird die Partnerschaft als Plattform genutzt, um die verschiedenen Probleme der Bekleidungs- und Textilproduktion kennenzulernen und zu diskutieren.



Warum ist das Bündnis für nachhaltige Textilien wichtig?

Die Grundsätze der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit sollten in jedem Unternehmen zentrale Leitlinien sein.

Das Bündnis für nachhaltige Textilien trägt zur Verbesserung der Unternehmensverantwortung seiner Mitglieder bei und setzt weltweit ein Zeichen für sozial- und menschenrechtliche Ziele.

Die Ziele basieren auf den Leitlinien der OECD, den Prinzipien der UN und den Konventionen der ILO.

Die Modeindustrie ist für eine enorme Menge an Umweltverschmutzung, Abwasser und Energieverbrauch verantwortlich.

Es handelt sich nun um eine dringende Angelegenheit, die sehr ernsthaft angegangen werden muss. Alle Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit sollten gefördert werden.

Mehr zu den Argumenten für nachhaltige Mode in unserem Artikel hier.

Beitritt zur Partnerschaft für nachhaltige Textilchemikalien



Was sind die drängendsten Themen der Branche?

Gemeinsam mit relevanten Partnern arbeitet das Bündnis für nachhaltige Textilien an:

  • Abwassernormen
  • Chemikalienmanagement
  • nachhaltige Fasern
  • Transparenz in der Lieferkette
  • Existenzminimum


Die Mitglieder sind aufgefordert, verpflichtende und freiwillige Ziele zu verfolgen. Zudem müssen sie über die Fortschritte bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele Bericht erstatten.

Leider reicht das nicht aus. Um in der Textil- und Bekleidungsproduktion spürbare Veränderungen herbeizuführen, müssen ökologische, soziale und ökonomische Verbesserungen schneller erfolgen.


Informieren Sie sich in meinem anderen Artikel über die unterschiedlichen Standards für umweltfreundliche Textilien .


So werden Sie Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien

Mit dem Beitritt zum Bündnis für nachhaltige Textilien ist ein Prüfprozess verbunden.

Sie können sich hier auf der offiziellen Website der Partnerschaft direkt engagieren.

Die Mitglieder müssen sich zur Nachhaltigkeit bekennen. Sie müssen jährlich einen Aktionsplan zur Verbesserung ihrer eigenen Lieferkette umsetzen und anschließend über ihre Fortschritte berichten.

Einige soziale und ökologische Ziele werden von der Partnerschaft festgelegt und sind verbindlich.

Unternehmen müssen mit gefährlichen Chemikalien umgehen und existenzsichernde Löhne zahlen.

Derzeit besteht ein allgemeines Ziel, bis 2025 mindestens 20 % Bio-Baumwolle zu verwenden. Natürlich ist das ein sehr niedriges Ziel.

Welche weiteren wichtigen Ziele fallen Ihnen ein?



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About the Author: Alex Assoune


Wogegen Wir Kämpfen


Fast-Fashion-Konzerne produzieren in den ärmsten Ländern im Übermaß billige Kleidung.
Bekleidungsfabriken mit Sweatshop-ähnlichen Bedingungen, die die Arbeiter unterbezahlt.
Medienkonglomerate, die unethische, nicht nachhaltige Modeprodukte bewerben.
Schlechte Akteure fördern durch unbewusstes Verhalten den übermäßigen Konsum von Kleidung.
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