In Zusammenarbeit mit etablierten Modemarken hat der Autohersteller Hyundai eine Kapselkollektion mit einzigartigen Stücken aus recyceltem Autoschrott herausgebracht, darunter eine Handtasche von Rosie Assoulin und ein Korsett mit Blumenmuster von Richard Quinn, wie oben zu sehen.

Die Umwandlung von Abfällen aus der Autoproduktion in neue Modeartikel ist eine nachhaltige Möglichkeit, die katastrophalen Umweltauswirkungen sowohl der Automobil- als auch der Modeindustrie zu reduzieren.


„Die Arbeit mit Autos, Kraftfahrzeugen, schweren Maschinen und Automatisierung liegt völlig außerhalb unseres üblichen Bereichs. Gleichzeitig ist die Verwendung nicht traditioneller Materialien bei uns weit verbreitet.“

- Rosie Assoulin, Modedesignerin


Diese Initiative ist Hyundais zweite nachhaltige Modekollektion. Das Unternehmen möchte Verbrauchern und Designern dabei helfen, sich eine Kreislaufwirtschaft für jede Branche vorzustellen.

Es soll zeigen, dass Unternehmen nicht unbedingt mehr natürliche Ressourcen fördern müssen, um neue schöne, nützliche und stilvolle Produkte herzustellen.

Sie können Upcycling- oder Recyclingmaterialien aus Konsum- oder Industrieabfällen verwenden und so zum Schutz des Planeten sowie der Menschen und Tiere beitragen, die auf ihm leben.

Das neue Projekt von Hyundai umfasst einzigartige Modeartikel, die aus ausrangierten Autos hergestellt werden, darunter Sicherheitsgurtgewebe, Teppichstoff, Schaumstoff, Lederreste, Glas und Airbags.

Erfahrene Modedesigner wurden eingeladen, um zu zeigen, wie sich mit diesen Materialien brandneue Artikel entwerfen und verwirklichen lassen, die nicht nur modisch, sondern auch praktisch sind.

Geplant ist, die limitierten Stücke im Londoner Kaufhaus Selfridges zu Preisen zwischen 250 und 1.450 US-Dollar zu verkaufen.

Upcycling gewinnt in der Modebranche an Bedeutung, da immer mehr Marken, Designer und Verbraucher die vielen sozialen und ökologischen Vorteile erkennen.

Beim Upcycling werden gebrauchte Gegenstände in etwas Neues und Wertvolleres umgewandelt. Alte Produkte erhalten ein neues Leben und können länger verwendet werden, anstatt sie zu verschwenden.

Insbesondere nach der Coronavirus-Pandemie müssen Modeunternehmen größere Anstrengungen in Bezug auf Nachhaltigkeit unternehmen, um auf dem Markt bestehen zu können, und massive Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltverschmutzung, Abfall und CO2-Emissionen ergreifen.

Andernfalls riskieren sie, Marktanteile und das Vertrauen ihrer Mitarbeiter, Lieferanten, Partner und Kunden zu verlieren. Da der bewusste Konsum zunimmt, fordern Käufer mehr Transparenz, Verantwortlichkeit und Nachhaltigkeit.


„Nach der Pandemie haben wir die große Chance, die Modebranche neu auszurichten, anstatt zum Tagesgeschäft zurückzukehren. Vor allem Upcycling muss Teil der Zukunft sein.“

- Caroline Rush, CEO des British Fashion Council



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About the Author: Alex Assoune


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